Haus finanzieren mit Wohn-Riester: Neuregelung ab 2014

Wohn Riester neue Regelungen

Neben den Förderkrediten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert der Staat noch in Form des Wohn-Riesters Eigenheimbesitzer oder diejenigen, die es werden wollen. Zum 01. Januar diesen Jahres traten nun einige Neuregelungen in Kraft, die den Abschluss eines Wohn-Riester Vertrages noch attraktiver machen.

Was ist Wohn-Riester?

Beim Wohn-Riester, auch Eigenheimrente genannt, wird Kapital für den Kauf, Um- bzw. Neubau oder die Entschuldung eines Eigenheims angespart. Ähnlich der Riester Rente gewährt der Staat dafür Steuervorteile und zahlt Zulagen.

Dabei erhalten Sparer pro Jahr eine Zulage von 154 Euro und zusätzlich für jedes Kind, das vor 2008 geboren wurde, 185 Euro bzw. für Kinder, die später geboren wurden, 300 Euro. Schließt man den Wohn-Riester vor dem Erreichen des 25. Lebensjahres ab, gibt es zudem einen einmaligen Bonus von 200 Euro. Außerdem sind die staatlichen Zulagen während der Sparphase steuerfrei.

Eine der Grundvoraussetzungen, um die volle Förderung zu bekommen, ist, dass zusammen mit den Zulagen mindestens vier Prozent des Vorjahres-Bruttoeinkommens eingezahlt werden, maximal aber 2.100 Euro.

Neue Regelungen für den Wohn-Riester

Die Neuregelungen traten Anfang des Jahres in Kraft und machen den Wohn-Riester wesentlich flexibler. So kann das gesparte Kapital nun auch zur Tilgung von Immobilienschulden verwendet werden. Außerdem darf ab jetzt auch Geld für den „barrierereduzierenden Umbau“ entnommen werden, um die Immobilie altersgerecht zu machen.

Bisher durften nur 75 oder 100 Prozent der angesparten Summe aus dem Wohn-Riester Vertrag entnommen werden. Diese Beschränkungen wurden nun aufgehoben. Die Neuregelung sieht allerdings im Falle einer Teilentnahme vor, dass mindestens 3.000 Euro auf dem Wohn-Riester Konto verbleiben müssen.

Achtung! Nachgelagerte Besteuerung!

Das Guthaben, das auf dem Wohnförderkonto angesammelt wird, muss in der Rentenphase versteuert werden. Ehe man sich für oder gegen Wohn-Riester entscheidet, sollte durch genaue Vorüberlegungen und Berechnungen ermittelt werden.

Bezüglich der Besteuerung während der Auszahlungsphase hat sich auch etwas geändert. So muss man sich nicht mehr zwischen einer einmaligen oder ratierlichen Besteuerung entscheiden. Es ist jedoch möglich sich für eine „Einmal-Besteuerung“ zu entscheiden, die dann für die gesamte Auszahlungsphase gilt. Wählt man diese Option, erhält man sogar eine 30-prozentige Steuerermäßigung.

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