Mit BAFA-Förderung ins Eigenheim

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – kurz BAFA – fördert das Heizen mit erneuerbaren Energien. Die BAFA Förderung kommt also all denen zugute, die einen eigenen Beitrag zur Energiewende leisten wollen und dabei beispielsweise auf Solarenergie setzen. Mit den BAFA Förderprogrammen sparen Eigenheimbesitzer bis zu 18.000 Euro.

Eigenheimförderung mit der BAFA

Mit dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) haben Bauherren und Modernisierer die Möglichkeit ihre Hausfinanzierung mit bis 18.000 Euro fördern zu lassen, wenn sie sich entschließen erneuerbare Energien beim Hausbau zu nutzen.

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Wer zahlt die BAFA Förderung?

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle versteckt sich hinter der Abkürzung BAFA. Es fördert Hausbesitzer mit unterschiedlichen Geldbeträgen, die beispielsweise eine Solaranlage auf dem Dach ihres Haus installieren möchten. Eigentümer sichern sich damit eine langfristig verlässliche Energieversorgung. Diese ist zudem ökologisch und ökonomisch vertretbar. Jeder Einzelne leistet damit seinen Beitrag zur Energiewende, was das Bundesamt finanziell unterstützt.

Welche Maßnahmen werden mit der BAFA Förderung unterstützt?

„Gefördert werden Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien“, heißt es auf der Internetseite des Ministeriums. Die BAFA Förderprogramme gelten vorwiegend für Anlagen, die beispielsweise den Wärmebedarf für die Heizung oder den Kältebedarf für die Kühlung des Hauses erzeugen. Dazu zählen Solar-, Biomasseanlagen und Wärmepumpen. Je nach Größe und Art der Anlage variiert der Förderbetrag. Mitte 2012 wurden die Zuschüsse deutlich erhöht, sodass die BAFA Förderung 2019 zwischen 1.200 Euro und 20.000 Euro liegt.

Diese Maßnahmen fördert das BAFA unter anderem

Thermische Solarkollektoranlagebis zu 20.000 Euro
Biomasseanlagebis zu 8.000 Euro
Wärmepumpebis zu 15.000 Euro
Geräte zur Darstellung der erzeugten Energiemengebis zu 1.200 Euro

Voraussetzungen für die BAFA Förderung

Mit Ausnahme vom BAFA Förderprogramm für Innovationsförderungen sind nur Anlagen im sogenannten Gebäudebestand förderfähig. Das bedeutet, Anspruch auf den Zuschuss haben nur Hausbesitzer, die für ihr Haus vor dem 1. Januar 2009 einen Bauantrag gestellt beziehungsweise eine Bauanzeige erstattet haben. Zudem muss in dem Gebäude vor diesem Stichtag eine Heizung vorhanden gewesen sein. Den Antrag auf die BAFA Förderung müssen die Antragsteller innerhalb von sechs Monaten einreichen, nachdem die Anlage in Betrieb genommen wurde.

Im Rahmen der Innovationsförderungen erhalten auch die Hausbesitzer einen Zuschuss, deren Haus erst vor kurzem gebaut wurde. Allerdings können nur die wenigsten Eigentümer diese BAFA Förderung nutzen. Denn sie gilt vorwiegend für große Solarthermie-Anlagen für Mehrfamilienhäuser ab drei Wohneinheiten und für Nichtwohngebäude ab einer Nutzfläche von 500 Quadratmetern.

Lässt sich eine BAFA Förderung mit anderen Förderprogrammen kombinieren?

Wer die BAFA Förderung für Solar bzw. Heizung in Anspruch nehmen kann, sollte gleichzeitig überprüfen, ob er Anspruch auf eine KfW-Wohneigentumsprogramm hat. Dieser besteht, wenn Hausbesitzer ihre vier Wände zum Effizienzhaus mit den KfW-Programmen 151 oder 430 sanieren wollen.

Das Bundesamt für Wirtschaft weist darauf hin, dass Eigentümer ihre Heizungsmodernisierung unter Umständen komplett durch einen KfW-Kredit und einen BAFA-Zuschuss finanzieren können. Denn seit einigen Jahren vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau ein Darlehen für Heizungsanlagen, die auf erneuerbare Energien basieren.

Gebäudeschutz anpassen

Berücksichtigen Sie, dass Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern, wenn Sie Solarkollektoren auf dem Dach installieren. Passen Sie deshalb Ihren Schutz Ihrer Gebäudeversicherung an oder schließen Sie eine gesonderte Photovoltaik-Versicherung ab!

Passend zum Thema

► Neubau oder Bestandsimmobilie: Für beide ist eine Förderung durch die BAFA möglich, allerdings haben gebrauchte Häuser Vor- und Nachteile.

► KfW energieeffizient Sanieren: Die KfW hat 2015 nochmal die Zuschüsse für all diejenigen erhöht, die Ihr Gebäude energieeffizient sanieren.

Weitere Förderungen des BAFA

Das BAFA fördert auch Hausbesitzer, die ihren Energiebedarf senken wollen. Wer eine Vor-Ort-Beratung durch einen Energieberater in Anspruch nimmt, kann mit dem BAFA sparen. Folgende Förderbeträge sind möglich:

  • 400 Euro für Ein-/Zweifamilienhäuser

  • 500 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohnungen

  • Zusätzlich 50 Euro bei Stromspartipps

  • Zusätzlich 25 Euro je thermografische Untersuchung

Die BAFA Förderung muss vom Energieberater beantragt werden. Wer Interesse an solch einer Beratung hat, sollte daher nachfragen, ob der Experte vom Bundesamt gefördert wird. Zudem zahlt das Ministerium nur für Gebäude, für die bis Ende 1994 ein Bauantrag gestellt oder eine Bauanzeige erstattet wurde.

Jeder Dritte kann ein Haus finanzieren

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