BAFA-Förderung fürs Eigenheim

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – kurz BAFA – fördert das Heizen mit erneuerbaren Energien. Die BAFA Förderung kommt all denen zu gute, die einen eigenen Beitrag zur Energiewende leisten wollen und dabei beispielsweise auf Solar setzen. Mit den BAFA Förderprogrammen sparen Eigenheimbesitzer bis zu 18.000 Euro.

Eigenheimförderung mit der BAFA

Mit dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) haben Bauherren und Modernisierer die Möglichkeit ihre Hausfinanzierung mit bis 18.000 Euro fördern zu lassen, wenn sie sich entschließen erneuerbare Energien beim Hausbau zu nutzen.

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BAFA Förderung – wer fördert?

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle versteckt sich hinter der Abkürzung BAFA. Es fördert Hausbesitzer mit unterschiedlichen Geldbeträgen, die beispielsweise eine Solaranlage auf dem Dach ihres Haus installieren möchten. Der Hintergrund ist recht einfach: Eigentümer sichern sich damit nicht nur eine langfristig verlässliche Energieversorgung. Diese ist zudem ökologisch und ökonomisch vertretbar. Jeder Einzelne leistet damit seinen Beitrag, vom Atomstrom unabhängig zu werden, was das Bundesamt finanziell unterstützt.

Was fördern die BAFA Förderprogramme?

„Gefördert werden Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien“, heißt es auf der Internetseite des Ministeriums. Die BAFA Förderprogramme gelten vorwiegend für Anlagen, die beispielsweise den Wärmebedarf für die Heizung oder den Kältebedarf für die Kühlung des Hauses erzeugen. Dazu zählen Solar-, Biomasseanlagen und Wärmepumpen. Je nach Größe und Art der Anlage variiert der Förderbetrag. Mitte 2012 wurden die Zuschüsse deutlich erhöht, sodass die BAFA Förderung 2017 zwischen 1.300 Euro und 18.00 Euro liegt.

Diese Maßnahmen fördert das BAFA unter anderem

Solarkollektoranlage bis zu 40m2 Fläche1.500 bis 3.600 Euro
Solarkollektoranlage bis zu 100 m2 Fläche in Mehrfamilienhäuser3.600 bis 18.000 Euro
Pelletkessel2.400 bis 3.600 Euro
Luft/Wasser-Wärmepumpen1.300 bzw. 1.600 Euro

Voraussetzungen für die BAFA Förderung 2016

Mit Ausnahme vom BAFA Förderprogramm für Innovationsförderungen sind nur Anlagen im sogenannten Gebäudebestand förderfähig. Das bedeutet, Anspruch auf den Zuschuss haben nur Hausbesitzer, die für ihr Haus vor dem 1. Januar 2009 einen Bauantrag gestellt beziehungsweise eine Bauanzeige erstattet haben. Zudem muss in dem Gebäude vor diesem Stichtag eine Heizung vorhanden gewesen sein. Den Antrag auf die BAFA Förderung müssen die Antragsteller innerhalb von sechs Monaten einreichen, nachdem die Anlage in Betrieb genommen wurde.

Im Rahmen der Innovationsförderungen erhalten auch die Hausbesitzer einen Zuschuss, deren Haus erst vor kurzem gebaut wurde. Allerdings können nur die wenigsten Eigentümer diese BAFA Förderung nutzen. Denn sie gilt vorwiegend für große Solarthermie-Anlagen für Mehrfamilienhäuser ab drei Wohneinheiten und für Nichtwohngebäude ab einer Nutzfläche von 500 m2.

BAFA Förderung mit anderen Förderprogrammen kombinieren

Wer die BAFA Förderung für Solar bzw. Heizung in Anspruch nehmen kann, sollte gleichzeitig überprüfen, ob er Anspruch auf eine KfW-Wohneigentumsprogramm hat. Dieser besteht, wenn Hausbesitzer ihre vier Wände zum Effizienzhaus mit den KfW-Programmen 151 oder 430 sanieren wollen. Das Bundesamt für Wirtschaft weist zudem darauf hin, dass Eigentümer ihre Heizungsmodernisierung unter Umständen komplett durch einen KfW-Kredit und einen BAFA-Zuschuss finanzieren können. Denn seit dem 1. März 2013 vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau ein Darlehen für Heizungsanlagen, die auf erneuerbare Energien basieren.

Gebäudeschutz anpassen

Berücksichtigen Sie, dass Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern, wenn Sie Solarkollektoren auf dem Dach installieren. Passen Sie deshalb Ihren Schutz Ihrer Gebäudeversicherung an oder schließen Sie eine gesonderte Photovoltaik-Versicherung ab!

Passend zum Thema

► Neubau oder Bestandsimmobilie: Für beide ist eine Förderung durch die BAFA möglich, allerdings haben gebrauchte Häuser Vor- und Nachteile.

► KfW energieeffizient Sanieren: Die KfW hat 2015 nochmal die Zuschüsse für all diejenigen erhöht, die Ihr Gebäude energieeffizient sanieren.

Weitere Förderungen des BAFA

Das BAFA fördert auch Hausbesitzer, die ihren Energiebedarf senken wollen. Wer eine Vor-Ort-Beratung durch einen Energieberater in Anspruch nimmt, kann mit dem BAFA sparen – bis zu

  • 400 Euro für Ein-/Zweifamilienhäuser
  • 500 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohnungen
  • Zusätzlich 50 Euro bei Stromspartipps
  • Zusätzlich 25 Euro je thermografische Untersuchung

Diese BAFA Förderung muss vom Energieberater beantragt haben. Wer Interesse an solch einer Beratung hat, sollte daher nachfragen, ob der Experte vom Bundesamt gefördert wird. Zudem zahlt das Ministerium nur für Gebäude, für die bis Ende 1994 ein Bauantrag gestellt oder eine Bauanzeige erstattet wurde.

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