Förderungen für Familien bei Hauskauf und -bau

Die Eigenheimzulage ist seit über einem Jahrzehnt abgeschafft. Findige Bauherren müssen trotzdem nicht auf Fördermittel verzichten. Insbesondere junge Familien können mit einer Förderung beim Hauskauf rechnen. Allerdings benötigt es einen gewissen Aufwand, das richtige Programm zu finden. Erfahren Sie hier, wie Sie am besten vorgehen, wenn Sie sich Mittel von Bund, Kommunen und Kirchen sichern wollen.

Familienförderung für den Hauskauf

Seit 2006 ist die Eigenheimzulage Geschichte. Das bedeutet aber keineswegs, dass Familien auf eine Unterstützung ihres Bauvorhabens verzichten müssen. Wer ein wenig Zeit für die Recherche aufbringt, kann sich mit staatlichen Fördermitteln den Weg ins Eigenheim ebnen. Erfahren Sie auf dieser Seite, wie Sie am besten vorgehen.

Vertrauensgarantie Siegel

Beziehungskiller Traumhaus? Stressfaktoren beim Hausbau richtig vermeiden

21. Juni 2018
Hausbau zerstört Beziehung

Der Traum von den eigenen vier Wänden ist für viele Paare ein bedeutendes Lebensziel. Paare, die sich allerdings dazu entscheiden, das Traumhaus selbst zu bauen, stellen die Beziehung meist auf eine harte Probe. Angefangen bei der Planung reißt so manch Beteiligtem schnell der Geduldsfaden. Christian Thiel, Paarberater und Autor, kennt unzählige dieser Fälle und weiß:…

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Energiegewinnung durch Eigenstrom: Wann lohnt sich eine Solaranlage?

22. Mai 2018
Photovoltaikanlage Einfamilienhaus

Energiegewinnung wird immer nachhaltiger: In den vergangenen fünf Jahren ist der Ökostromanteil am Stromverbrauch um nahezu 13 Prozent gestiegen. Die Erneuerbaren Energien haben 2017 somit gut 36 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland gedeckt. Der größte Anteil wird durch Windenergie sowie die Erzeugung aus Biomasse und Photovoltaikanlagen abgedeckt. Auch in Privathaushalten steigt das Interesse, am Stromverbrauch…

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Winzig wohnen: Lohnt sich der Weg zum Tiny House?

28. März 2018
Tiny House Baugenehmigung

Tiny Houses, das sind winzige Häuser mit rund 15 Quadratmetern Wohnfläche. Ob Land-, Stadt- oder ein mobiles Haus, über die USA kommt der Trend langsam in Deutschland an. Dipl.-Ing. Eva Reinhold-Postina vom Verband Privater Bauherren (VPB) erklärt, für wen ein Mini-Haus infrage kommt, welchen Herausforderungen sich die Häuschenbewohner stellen müssen und ob sich der Trend…

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Das Baukindergeld kommt!

Der Koalitionsvertrag steht! Viele unserer Besucher dürfte dabei vor allem das Baukindergeld interessieren, mit dem Familien bei der Eigentumsbildung unterstützt werden sollen.

Die Eckdaten zum Baukindergeld:

  • Antrag soll ab August 2018 möglich sein.
  • Pro Kind und Jahr 1.200 Euro als Zuschuss
  • Bis zu einem Haushaltsjahreseinkommen von 75.000 Euro.
  • Für jedes weitere Kind gilt ein Freibetrag von 15.000 Euro.
  • Förderung soll auf zehn Jahre beschränkt sein (d.h. insgesamt 12.000 Euro Förderung pro Kind).
  • Rückwirkend ab dem 01. Januar 2018

Sobald neue Informationen vorliegen, informieren wir Sie auf dieser Seite darüber.

Interessante Beiträge zum Thema:

SPIEGEL ONLINE: Finaler Entwurf des Koalitionsvertrags zwischen CDU, CSU und SPD. Der Absatz zum Baukindergeld findet sich auf Seite 110, Zeilen 5136 bis 5168.

SPIEGEL ONLINE: Baut, Bürger, baut!

ZEIT ONLINE: Mieten runter, Baugeld rauf

ZEIT ONLINE: Wenn Wohnen zum Albtraum wird

Familienförderung für das Eigenheim

Gerade bei Familien ist das Geld für die eigenen vier Wände knapp. Neben dem Wohn-Riester, der BAFA-Förderung und dem KfW-Wohneigentumsprogramm gibt es für Bauherren weitere Förderquellen, die wir in diesem Beitrag Ihnen exemplarisch vorstellen möchten.

Förderung der Bundesländer

Wer auf der Suche nach finanzieller Unterstützung beim Hausbau ist, sollte sich vorab über die jeweiligen Programme der Bundesländer informieren. Beispielsweise bietet die NRW.Bank, die Förderbank Nordrhein-Westfalens, ein einkommensabhängiges, zinsgünstiges Förderdarlehen für junge Familien und Menschen mit Behinderung, die den Erwerb von Wohneigentum in Angriff nehmen möchten.

In Bayern möchte die BayernLabo junge Familien beim Hauskauf unterstützen. Das Förderinstitut bietet gleich zwei Programme an: Das Bayrische Wohnungsbauprogramm enthält ein verbilligtes Darlehen, bei dem ein Zuschuss von 2 500 Euro pro Kind möglich ist. Das Bayrische Zinsverbilligungsprogramm beinhaltet ein Darlehen bis 150 000 Euro, mit dem insbesondere junge Ehepaare mit einem Einkommen unter 5 000 Euro im Monat profitieren können.

Einen Förderkredit in Höhe von bis 381.500 Euro können Familien erhalten, die in Baden-Württemberg ein Wohneigentum bauen oder kaufen möchten. Das Darlehen hat eine Laufzeit von 15 Jahren für das nur 0,50 % Zinsen in der Basisförderung fällig werden. Die Zusatzförderung ist sogar ganz zinsfrei. Details zur Eigentumsfinanzierung BW – Z-15-Darlehen können Sie auf den Seiten der Landeskreditbank Baden-Württemberg entnehmen.

Familien, die sich für eine energiesparende Bauweise in Niedersachsen entscheiden (mindestens KfW-Effizienzhaus 70), können einen zinslosen Kredit von bis zu 40.000 Euro der NBank erhalten. Familien mit mehr als zwei Kindern erhalten für jedes weitere Kind unter 15 Jahren bis zu 15.000 Euro zusätzliche. Das Programm gilt nur, wenn bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden, mindestens 15 % an Eigenleistung vorhanden ist und die Wohnfläche bestimmte Schwellen nicht überschreitet. Weitere Voraussetzungen und Informationen finden Sie direkt bei der NBank.

Wer im Bundesland Hessen bauen oder kaufen möchte, kann das Hessen-Baudarlehen (bis zu 115.000 Euro) beziehungsweise das Hessen-Darlehen (bis zu 100.000 Euro) beantragen. Auch wenn sich das Angebot nicht ausschließlich an Familien richtet, werden diese vorrangig gefördert. Auf der Webseite der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen erhalten Sie weitere Informationen zum Hessen-Baudarlehen und Hessen-Darlehen.

In Rheinland-Pfalz fördert die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz Haushalte, deren Gesamteinkommen die Einkommensgrenze des Landeswohnraumförderungsgesetzes um nicht mehr als 60 % übersteigen, mit einem zinsverbilligten Darlehen von bis zu 150.000 Euro. Nähere Informationen zu Konditionen und Voraussetzungen sowie weiteren Förderprogrammen erhalten Sie bei der ISB.

Förderung der Städte, Gemeinden und Kommunen

Wenn für Sie bereits feststeht, in welcher Region Ihr zukünftiges Eigenheim stehen soll, lohnt sich die Recherche über Förderprogramme der Städte und Gemeinden. Zwar kann sich diese in manchen Fällen aufwendig gestalten, aber der Aufwand lohnt sich! Die beste Hilfestellung erhalten Fördermittelsuchende von der Aktion pro Eigenheim. Ihre Datenbank „Baugeld vom Bürgermeister“ listet viele Förderprogramme der Kommunen auf.

Beispielsweise unterstützt die Ortschaft Rhede im Landkreis Emsland Familien beim Kauf von Bauland mit bis zu 1000 Euro pro Kind. Auch im Süden der Republik werden Suchende fündig. In Calw wird der Grundstückskauf mit 500 Euro pro Kind gefördert. Junge Paare und Familien haben darüber hinaus die Möglichkeit über 2000 Euro an Fördermittel zu erhalten, wenn sie eine Immobilie kaufen, die mindestens 50 Jahre alt ist.

Familienförderung der Kirchen

Wenn es auf dem Bau besonders stressig wird, hoffen nicht wenige auf göttlichen Beistand. Dass es diesen bereits ganz konkret bei der Finanzierung geben kann, wissen leider die wenigsten. Die katholische als auch die evangelische Kirche unterstützen Bauherren und junge Familien mit günstigen oder gar zinslosen Darlehen. Weiterhin werden Familien in einigen Bistümern bei der Vergabe von Erbbaurechten bevorzugt.

Das Bistum Speyer hat ein Programm bei dem das Erbbaurecht an einem Grundstück, dessen Wert mit 100 000 Euro beziffert wird, bereits ab 1000 Euro im Jahr für Familien veräußert wird. Somit haben auch junge Familien mit wenig Eigenkapital die Möglichkeit für wenig Geld Baugrund zu erwerben. Als weiteres Beispiel für soll an dieser Stelle die Förderung der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau angeführt werden. Die Kirchengemeinden gewähren ihren Mitgliedern zehn Prozent Ermäßigung auf den Erbbauzins. Lebt ein evangelisch getauftes Kind im Haushalt, kann sich der Rabatt auf bis zu 20 Prozent erhöhen.

Wer den Aufwand nicht scheut, kann eine Menge Fördergelder und Vergünstigungen für sein Eigenheim-Projekt einstreichen. Mit den Zuschüssen lassen sich schnell mehrere Tausend Euro einsparen. Wichtig ist, dass Sie sich vor Antragsstellung mit den Richtlinien auseinandersetzen.

Auch wenn Sie nun wissen, dass Sie aus zahlreichen Fördertöpfen bei der Hausfinanzierung schöpfen können, ganz ohne das Geld von der Bank wird es nicht gehen. Falls Sie noch auf der Suche nach einem günstigen und sicheren Finanzierungskonzept sind, helfen Ihnen unsere Profis gerne weiter. Stellen Sie jetzt Ihre Anfrage zur Kontaktaufnahme - unverbindlich und kostenlos.

 

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