Flexibilität beim Bausparen: Die Wahlzuteilung

Wenn es ums Bausparen geht, ist dies wohl das häufigste Problem, das einem Bausparer begegnen kann: Man hat seine Wunschimmobilie gefunden, allerdings wurde das Mindestsparguthaben, das die Voraussetzung für die Auszahlung des Guthabens ist, noch nicht erreicht. Abhilfe schaffen Bauspartarife mit Wahlzuteilung.

Die Wahlzuteilung: Flexibles Bausparen

Früher mussten sich Bausparer oft bis zur Zuteilungsreife des Bausparvertrages mit dem Hauskauf gedulden. Wer einen Bauspartarif mit Wahlzuteilung hat, kann die Auszahlung des Guthabens flexibler gestalten.

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Wer einen „normalen“ Tarif für seinen Bausparvertrag hat, muss sich nun auf abenteuerliche Konstruktionen einlassen, um an sein Guthaben zu kommen: Herabsetzung der Sparsumme, Zwischenfinanzierungen oder Sonderzahlungen oder eine Kombination aus allem sind dann nötig.

Zuteilung bereits ab 25 bis 50 Prozent der Sparsumme

Private Bausparkassen, wie Wüstenrot, BHW, Bausparkasse Mainz oder Schwäbisch Hall, bieten nun einen Ausweg aus diesem Dilemma: Kunden, die einen Tarif mit Wahlzuteilung wählen, müssen sich nicht mehr gedulden, bis der Vertrag die üblichen Zuteilungsvoraussetzungen erfüllt. Der Bausparer kann hier zwischen einem Mindestguthaben von 25 bis 50 Prozent wählen, um die Auszahlung seines Guthabens zu erhalten. Dabei beträgt die Mindestlaufzeit in den meisten Fällen zwei Jahre.

Stichtag berücksichtigen

Interessenten sollten berücksichtigen, dass der Stichtag drei Monate vor dem jeweiligen Zuteilungsmonat liegt. Das heißt: Ein Bausparvertrag, der am 31.12. alle Voraussetzungen erfüllt, wird dementsprechend am 31.03. zugeteilt. Kunden sollten die bei der Wahlzuteilung unbedingt rechtzeitig bedenken!

Mehr Flexibilität bedeutet auch mehr Kosten

Mit der Wahlzuteilung erhalten Bausparer nun mehr Flexibilität, wenn sie ihren Vertrag an neue Ziele anpassen möchten. Allerdings müssen sie, je nach gewähltem Tarif, dafür einen höheren Darlehenszinssatz, ein reduziertes Darlehen oder auch eine höhere monatliche Rate in Kauf nehmen.

Um die Wahlzuteilung zu erhalten, ist die Zustimmung der Bausparkasse notwendig. Schwäbisch Hall koppelt die Wahlzuteilung auch an die Zielbewertungszahl, die mindestens 44 Punkte erreicht haben muss. Dabei werden monatlich alle Bausparverträge, die das Wahlzuteilungsguthaben am Stichtag erreicht habe, zur Zuteilung gebracht.

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Mehrzuteilung und Wahlzuteilung schließen sich aus

Die Wahlzuteilung ist nicht mit der Mehrzuteilung kombinierbar. Die Mehrzuteilung wird dann interessant, wenn der Finanzierungsbedarf höher als ursprünglich veranschlagt ist. Hier müssen dann höhere Tilgungsbeiträge geleistet werden.

Genaues Nachrechnen bleibt trotzdem erforderlich

Mit der Wahl- oder Mehrzuteilung wird Bausparen flexibel. Allerdings sollte darauf nur zurückgegriffen werden, wenn man das Geld auch wirklich braucht. Denn mit einem regulär zugeteilten Darlehen fährt man in jedem Fall deutlich günstiger. Auch eine Teilung des Bausparvertrages, eine Vor- oder Zwischenfinanzierung durch die Bausparkasse kann in vielen Fällen attraktiver sein.

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