Wohn-Riester: Vorteile & Nachteile genau abwägen

Mit der Eigenheimrente (auch als Wohn-Riester bezeichnet) möchte der Staat Anreize für seine Bürger schaffen, auch mit selbst genutztem Wohneigentum privat für das Alter vorzusorgen. Allerdings eignet sich das Wohn-Riestern nicht für jeden. Wägen Sie deshalb alle Vor- und Nachteile sorgsam gegeneinander ab.

Wohn-Riester: 2019 noch sinnvoll?

Mit Wohn-Riester (auch als Eigenheimrente bezeichnet) soll der Erwerb vom selbst genutzten Wohneigentum für die private Altersvorsorge gefördert werden. Allerdings gilt es einige Fallstricke zu berücksichtigen und die Vor- und Nachteile sorgsam gegeneinander abzuwägen.

Bausparvertrag im Test: Passende Bausparkasse ist schwer zu finden

2. Januar 2019

Gleich zwei Tests von Stiftung Warentest und Focus-Money haben sich auf die Suche nach dem besten Bausparvertrag gemacht. Doch welche Bausparkasse Interessierte 2019 zuerst ansteuern sollten, ist schwer zu sagen. Denn „einen Bauspartarif, der für jeden Sparer optimal ist, gibt es nicht. Welcher am besten ist, hängt vom Sparziel und den finanziellen Möglichkeiten des Bausparers ab“, so Stiftung Warentest.

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Immobilienmarkt Deutschland: Fluch oder Segen?

16. Oktober 2018
Mieten oder Kaufen?

In die Entscheidung zum Kauf oder zur Miete, fließen für Immobilieninteressierte unterschiedlichste Faktoren mit ein. Insbesondere der sich rasant entwickelnde Immobilienmarkt ist einer der ausschlaggebendsten Aspekte wenn es um die Wahl des künftigen Wohnortes geht. Julian Götting, Mitarbeiter im Research beim Immobilienverband Deutschland (IVD), kennt die aktuelle Lage auf dem Markt und weiß, dass sich diese ohne Mitarbeit der Politik nicht so schnell ändern wird.

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Antrag auf Baukindergeld ab sofort möglich

18. September 2018

Die Bundesregierung möchte Eltern beim Erwerb von Wohneigentum unterstützen. Aus diesem Grund beschloss die Große Koalition im Juli 2018 die Einführung des Baukindergelds. Seit dem 18. September können Familien und Alleinerziehende die Förderung beantragen. Doch was kann das Bauerkindergeld und für wen ist es erhältlich?

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Wohn-Riester: Staatliche Finanzspritze für das Eigenheim

Der sogenannte Wohn-Riester wird immer beliebter. Seit seiner Einführung im Jahr 2008 ist die Anzahl der Sparer auf über eine Million angestiegen. Unter Wohn-Riester ist die Eigenheimrente zu verstehen. Dabei handelt es sich um einen Bausparplan oder ein Darlehen mit staatlicher Förderung für Bau oder Umbau des Eigenheims.

Sparer profitieren von staatlichen Zulagen und der jährlichen Steuerersparnis. Wer Pläne zum Hausbau oder zum Immobilienkauf verfolgt, der kann sich auch über eine Finanzierung durch Wohn-Riester Gedanken machen.

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Wie funktioniert Wohn-Riester?

In der Ansparphase wird meist jährlich ein Betrag zu einem individuell festgelegten Sparguthaben eingezahlt und verzinst. Wenn der Bausparvertrag zuteilungsreif ist, vergibt die Bausparkasse ein Darlehen in vereinbarter Höhe für das Bauprojekt. Hinzu kommen für den Sparer staatliche Zulagen.

Sie erhalten eine Grundzulage von 154 Euro pro Jahr. Für jedes kindergeldberechtigte Kind, das vor 2008 geboren wurde, gibt es einen Zuschlag von 185 Euro, für später geborene Kinder beträgt der Zuschlag 300 Euro. Darüber hinaus kann ein Sparbetrag von maximal 2.100 Euro in der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Für welche Zwecke eignet sich Wohn-Riester?

Neben dem Bausparvertrag und Wohn-Riester mit Anspar- und Darlehensphase kann das Wohn-Riestern auch zum Abbezahlen einer Immobilie genutzt werden. Hierfür gibt es wiederum spezielle Darlehen. Die staatlichen Zulagen fließen direkt in die Tilgung des Darlehens ein, was eine enorme Zinsersparnis zur Folge hat.

Wann lohnt sich Wohn-Riester?

Grundsätzlich lohnt sich ein Wohn-Riester Vertrag am meisten für Sparer, die in der Zukunft tatsächlich ein Bauvorhaben verwirklichen wollen. Mit einem Bausparvertrag kann sich der Verbraucher schon jetzt günstige Kreditzinsen für ein Darlehen in einigen Jahren sichern. Vorteilhaft beim Wohn-Riester Bausparen ist eine mögliche schnelle Tilgung des Darlehens. Die Zulagen fließen dort direkt ein. Sind die Eigenheimpläne weniger konkret, genügt ein Banksparplan.

Was müssen Sparer beachten?

Ihnen wird generell empfohlen, die Sparrate an den eigenen finanziellen Möglichkeiten und den Zielen des Bausparens auszurichten. Für einen guten Bausparvertrag entscheidend sind nicht nur günstige Kreditzinsen und Gebühren. Auch die Höhe des Darlehens, die Voraussetzungen für die Zuteilung und der Tilgungsbeitrag spielen eine Rolle. Je nach Höhe des Verdienstes und der Zulagen lohnt es sich, entweder den von der Steuer abzugsfähigen Höchstbetrag oder aber nur den Mindestbeitrag einzuzahlen.

Wer sind die Topanbieter für Wohn-Riester?

Beim neuesten Baufinanzierung Test der Stiftung Warentest (Ausgabe Finanztest 11/2017) wurden Angebote von zehn Bausparkassen verglichen. Als Topanbieter erweisen sich laut Urteil der Finanztest die Schwäbisch Hall, die LBS Saar und die Deutsche Bank Bauspar. Jedoch stellte Stiftung Warentest fest, dass es immer weniger Angebot für den Wohn-Riester auf dem Markt gibt.

Was sind die Nachteile von Wohn-Riester?

Die nachgelagerte Besteuerung im Rentenalter wird zwar häufig als Nachteil bezeichnet, jedoch rechnet sich Wohn-Riester beim richtigen Anbieter trotzdem. Um diesen zu finden, ist ein genauer Vergleich der verschiedensten Bestandteile eines Wohn-Riester Vertrags von Nöten. Das gestaltet sich mitunter sehr kompliziert. Ein Fachmann hilft Ihnen hier weiter.

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